Tag:zieldefinition

15 Jan

Die Abrechnung (II)

Wie schon im “die Abrechnung (I)” berichtet, habe ich mein Zielcontrolling begonnen bzw. habe mir einmal angeschaut, wie es mit dem Erreichungsgrad meiner Vision 2012 so aussieht.

Der erste Eindruck des Zielcontrollings, dass die Vision eigentlich nahezu eingetreten ist, hat sich bewahrheitet. Interessanter Weise, obwohl ich die dazu gehörenden strategischen Ziele nicht alles zu 100 Prozent erfüllt habe. Leider habe ich mein Wunschgewicht nicht gehalten. In der Reflektion muss ich sagen, das habe ich die letzten drei Jahre schon nicht mehr gehalten. Aber anderes Thema :-) .

Weiter im Zielcontrolling habe ich zudem festgestellt, dass für einige Ziele die Voraussetzungen geändert hatten. So habe ich mir ein Ziel gesetzt gehabt, welches sich mit meinem heutigen Lebenswandel gar nicht umsetzen lässt. Das habe ich damals, als ich gerade meine Diplomarbeit schrieb und wahrscheinlich noch idealistischer war als heute, nicht bedacht. Der Tag hat halt nur 24 Stunden und einen Großteil der Zeit geht schon für die Arbeit drauf. Dann noch etwas Sport und das Privatleben sollte auch nicht zu kurz kommen. So viel zum Thema Work-Life-Balance. Trotzdem bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden.

Nun muss ich mir über die nächsten fünf Jahre Gedanken machen. Wie hilft mir die Reflexion der Vision 2012 und damit einhergehend das Zielcontrolling.

Einiges kann ich aus der Vision 2012 übernehmen. Auch meine Strategie kann, nach Überprüfung, leicht modifiziert bleiben.

Allerdings müssen meine strategischen Ziele angepasst werden. Warum? Weil sich auch mein Standard den ich ansetze für die Vision in den letzten fünf Jahren verändert hat.

Lautete vor fünf Jahren beispielsweise ein Teil der Vision „ich habe ein gesichertes und gutes Einkommen“, so hieß das für mich damals ich stelle mir 2012 als Zielgröße X EUR vor. Das sich dieser Betrag, den ich als gutes Einkommen betrachte, nun für 2017 erhöht hat, lässt sich leicht nachvollziehen. Zudem hat sich meine Sichtweise in einigen Punkten im Vergleich zu damals geändert.

Dadurch haben sich ja auch mein Verhalten und meine Vorstellung angepasst. Beispielsweise in der Art, wie oder an wen ich einen Teil meines Geldes spende oder welchen Verein ich unterstütze. Ging es bei mir früher in vielen Bereichen meist nur um die Quantität oder den Preis, so steht heute oft die Qualität oder auch die Nachhaltigkeit im Vordergrund. Sei es Ökostrom, Lebensmittel aus der Region oder auch die Servicequalität einiger Dienstleister.

Nur dass hier kein falscher Eindruck entsteht. Ich bin kein Weltverbesserer. Das sind alles nur Dinge, dich ich in meinen ganz normalen Alltag einbauen kann und die mir nicht wehtun.

Welche Erwartungen habe ich an Freundschaften, Familie und Co. heute und wie waren die damals?

So haben die Ergenisse des Zielcontrollings Einfluss auf meine neue Vision 2017 und den dazu gehörigen Zielen.

12 Apr

“r” wie realistisch

Themenreihe SMARTe Ziele, Ziele Noch kein Kommentar von reMotiviert.com - Autor
crystal ball 002 - von Michael Tischendorf

Es bringt gar nichts, mir Ziele vorzunehmen, die ich nie einhalten kann. Ich kann mir durchaus sagen, ich werde 104-mal das Fitnessstudio besuchen. Rein rechnerisch kein Problem. Zweimal die Woche bei 52 Wochen und so weiter. Aber wie realistisch ist das?In meinem Fall schätze ich die Wahrscheinlichkeit bei 0,5 %. Man soll die Hoffnung ja nie aufgeben.

Daher habe ich mich hingesetzt und realistisch geschätzt. Es gibt Zeiten, da kann ich beruflich nicht in Sport. Ok, das ist dank 24h – Studios keine Ausrede. Danke! Dann ist man auch mal im Urlaub oder krank. Und dann kommt es auch mal vor, dass man einfach keine Lust hat. Zudem darf man nicht unterschätzen, dass Ziele auch überfordern können, indem ich mir ein zu hohes Ziel stecke.

29 Mrz

“a” wie akzeptiert oder attraktiv

Themenreihe SMARTe Ziele, Ziele Noch kein Kommentar von reMotiviert.com - Autor

Es ist wichtig, dass man das Ziel auch akzeptiert. Akzeptiere ich ein Ziel nicht, werde ich mich nicht sonderlich anstrengen, dieses auch zu verwirklichen. Sieht man das “a” simultan zu attraktiv ist meiner Meinung nach gemeint, dass mich das Ziel anspornt und ich Interesse daran habe, es zu erreichen. Für mich gilt das Ziel als Ansporn dafür, dass ich mit Disziplin auch unbeliebte Aufgaben erledigen kann. Außerdem ist auch von mir unbestritten, dass ich mich mit regelmäßiger Bewegung besser fühle, ganz zu schweigen von meinem Blutdruck.

22 Mrz

“m” wie messbar

Themenreihe SMARTe Ziele, Ziele Noch kein Kommentar von reMotiviert.com - Autor

Flickr – Mareike Neumann

Was wäre ein Ziel ohne eine Messgröße. Da blüht natürlich mein Controllerherz auf. Aber Spaß bei Seite. Es ist nicht wirklich sinnvoll ein Ziel ohne genaue Messgröße aufzustellen.

>>Ich will reich werden<<. Toll, aber ist man reich wenn man 100 EUR auf dem Tagesgeldkonto hat oder ist man erst reich wenn man 100 Millionen Euro auf der Bank bzw. unter dem Kopfkissen hat?  Ich habe genug Sport betrieben, wenn in meinem Kalender mind. 50 Striche unter der Überschrift   Sport gemalt sind.