Tag:Marktanalyse

24 Nov

Projekt Eigenheim (VI): Das Suchen geht weiter – schlecht vorbereitete Anbieter

Bild von Solar Decathlon (Flickr)

Nun haben wir weitere Anbieter eingeladen und haben uns Angebote unterbreiten lassen. Leider haben sich unsere Gesprächspartner nicht alle gleich gut vorbereitet. So reicht die Bandbreite der Angebote von einer Angebotsmappe mit Leistungsbeschreibung, Angeboten von zwei versch. Kellerbauern, div.

Zeichnungen zur Visualisierung bis hin zu Auszügen aus dem Prospekt mit dem Vermerk dass er uns das Haus für xxx.xxx€ anbieten kann. So ist das wenn man gewisse Qualitätsansprüche hat, die nicht erfüllt werden. Weder eine genaue Leistungsbeschreibung, noch aussagekräftige Bilder.

 

In den vergangenen Tagen haben wir uns durch die Angebote der verschiedenen Anbieter gearbeitet. Irgendwie hatte jedes Angebot mind. einen positiven Aspekt.

Einige Vorschläge enthielten eine kleine (20qm) Dachterrasse. Das hat uns verdammt gut gefallen und wäre in der Tat realisierbar.

Wir haben uns entschlossen uns von den positiven Aspekten inspirieren zu lassen und einen eigenen Grundriss zu entwerfen. Am Rechner haben wir dann angefangen den Grundriss zu entwerfen und in 3d anzeigen zu lassen, um die Wünsche einmal zu visualisieren.

Zu unserem Bedauern haben wir festgestellt, dass die Dachterrasse wieder in weite Ferne rückt, da das Haus so einfach zu hoch wird. Wer braucht schon deutlich über 200qm Wohnfläche???

Der neue Grundriss enthält nun keine Dachterrasse mehr, dafür andere tolle Ideen :)

 

Wir haben neben dem Grundriss auch unsere eigene Leistungsbeschreibung erstellen, um mit diesen Unterlagen auf eine Auswahl von Anbietern erneut zuzugehen und mit den gleichen Unterlagen anzufragen und somit vergleichbare Angebote zu erhalten. Wir haben damit eine Vergleichsbasis geschaffen.

Da seit letzter Woche das Grundstück neu vermessen ist, haben wir nun eine qualifizierte Ausschreibungsmappe. So ist jetzt mal unsere Vorstellung in „Papier gegossen“.

 

Diese Woche kommen drei Anbieter und präsentieren sich und ihre Vorschläge.

Wir sind gespannt wie flexibel die auf unsere Vorstellungen eingehen können.

 

In diesem Sinne frohes Warten…

30 Okt

Projekt Eigenheim (IV): Die Ernüchterung

Gut, durch die erste Marktanalyse haben wir nun wenigstens eine Hausnummer mit der wir rechnen können.

Damals beim ersten Infogespräch mit meinem Bankberater, habe ich mir zwei Szenarien durchrechnen lassen. Eine “Sparversion” und eine “Luxusversion”.

Nun weiß ich, dass die Bausumme für die Sparversion vorne und hinten nicht reicht und die Sparversion zur neuen Luxusversion mutiert :( . Auch wenn das ein Rückschlag ist, müssen wir nun schauen, wie wir das Projekt weiter vorantreiben können.

11 Okt

Projekt Eigenheim (III): Die erste Machbarkeitsstudie oder auch Marktanalyse

Nachdem sich nun die Sache um den Bauplatz verdichtet und bei uns in der Nähe ein Fertighauspark mit ca. 60 Häusern/Anbietern ist, entschlossen wir uns zu einer kleinen Marktanalyse oder auch einer Machbarkeitsstudie. So gingen wir an unserem nächsten freien Wochenende einmal “Bummeln”.

Leider verlief die Besichtigung nicht wie erhofft, oder besser gesagt, es war ein verdammt enttäuschender Tag!

Da ich keinerlei Ambitionen hege mein nur rudimentär vorhandenes Heimwerkergeschick unter Beweis zu stellen – Make or Buy Entscheidung J –  sollte es ein schlüsselfertiges Haus sein.

Und genau hier liegt der Hund begraben. Das komplette Outsourcen des Ausbaus schlägt zusammen mit der Garage mit 70 – 80.000€ zu Buche. Das ist eine stolze Summe. So zogen wir mit unseren neuen Erkenntnissen wieder von dannen. Im Anschluss folgt die Analyse der gewonnen Daten. Dazu nächstes Mal mehr.