HHB VI: der gute alte Stift und das Papier
Nun schaffe ich es endlich mal meine Erfahrungen über das Führen des Haushaltsbuches in klassischer Papierform zu schreiben.
Nach der App und der Tabellenkalkulation ( nachzulesen auf reMotiviert.com) habe ich nun also immer einen Stift und Papier parat. Anfangs lief es ganz gut aber nach ein paar Tagen hat es ganz schön genervt, immer alles zu notieren. Allerdings muss man ja nicht immer und überall sein Haushaltsbuch mitschleppen. Sammelt man einfach die Kassenzettel über den Teg hinweg, kann man sich abends hinsetzen und diese in das Haushaltsbuch übertragen. So müssen sich nur wenige Zahlen gemerkt werden für die es keinen Beleg gibt. Das birgt aber wieder die Gefahr des Vergessens.
Der Hauptnachteil den ich für mich entdeckt habe ist, dass man alles selber summieren muss. Das gilt nicht nur für die Gesamtsumme, sondern auch für Summen nach Kategorien (z.B. Haushalt, Ausgehen, Klamotten,…).
Die Vorteile sind die Unabhängigkeit von elektronischen Hilfsmitteln wie Handy oder PC. Ein Zettel ist leicht in der Hosentasche oder Geldbörse zu verstauen. Einen Stift haben viele sowieso immer parat. Ich allerdings so gut wie nie.
Als mein persönliches Fazit über das Haushaltsbuch in Papierform kann ich sagen, dass für mich diese Variante am unpraktischsten ist. Es ist umständlich und mit sehr viel Aufwand verbunden Auswertungen zu erstellen und das ist ja eigentlich mein Ziel. Für was gebe ich wie viel Geld aus und wie hoch ist noch mein zur Verfügung stehendes Budget?