Die Abrechnung (II)
Wie schon im “die Abrechnung (I)” berichtet, habe ich mein Zielcontrolling begonnen bzw. habe mir einmal angeschaut, wie es mit dem Erreichungsgrad meiner Vision 2012 so aussieht.
Der erste Eindruck des Zielcontrollings, dass die Vision eigentlich nahezu eingetreten ist, hat sich bewahrheitet. Interessanter Weise, obwohl ich die dazu gehörenden strategischen Ziele nicht alles zu 100 Prozent erfüllt habe. Leider habe ich mein Wunschgewicht nicht gehalten. In der Reflektion muss ich sagen, das habe ich die letzten drei Jahre schon nicht mehr gehalten. Aber anderes Thema
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Weiter im Zielcontrolling habe ich zudem festgestellt, dass für einige Ziele die Voraussetzungen geändert hatten. So habe ich mir ein Ziel gesetzt gehabt, welches sich mit meinem heutigen Lebenswandel gar nicht umsetzen lässt. Das habe ich damals, als ich gerade meine Diplomarbeit schrieb und wahrscheinlich noch idealistischer war als heute, nicht bedacht. Der Tag hat halt nur 24 Stunden und einen Großteil der Zeit geht schon für die Arbeit drauf. Dann noch etwas Sport und das Privatleben sollte auch nicht zu kurz kommen. So viel zum Thema Work-Life-Balance. Trotzdem bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden.
Nun muss ich mir über die nächsten fünf Jahre Gedanken machen. Wie hilft mir die Reflexion der Vision 2012 und damit einhergehend das Zielcontrolling.
Einiges kann ich aus der Vision 2012 übernehmen. Auch meine Strategie kann, nach Überprüfung, leicht modifiziert bleiben.
Allerdings müssen meine strategischen Ziele angepasst werden. Warum? Weil sich auch mein Standard den ich ansetze für die Vision in den letzten fünf Jahren verändert hat.
Lautete vor fünf Jahren beispielsweise ein Teil der Vision „ich habe ein gesichertes und gutes Einkommen“, so hieß das für mich damals ich stelle mir 2012 als Zielgröße X EUR vor. Das sich dieser Betrag, den ich als gutes Einkommen betrachte, nun für 2017 erhöht hat, lässt sich leicht nachvollziehen. Zudem hat sich meine Sichtweise in einigen Punkten im Vergleich zu damals geändert.
Dadurch haben sich ja auch mein Verhalten und meine Vorstellung angepasst. Beispielsweise in der Art, wie oder an wen ich einen Teil meines Geldes spende oder welchen Verein ich unterstütze. Ging es bei mir früher in vielen Bereichen meist nur um die Quantität oder den Preis, so steht heute oft die Qualität oder auch die Nachhaltigkeit im Vordergrund. Sei es Ökostrom, Lebensmittel aus der Region oder auch die Servicequalität einiger Dienstleister.
Nur dass hier kein falscher Eindruck entsteht. Ich bin kein Weltverbesserer. Das sind alles nur Dinge, dich ich in meinen ganz normalen Alltag einbauen kann und die mir nicht wehtun.
Welche Erwartungen habe ich an Freundschaften, Familie und Co. heute und wie waren die damals?
So haben die Ergenisse des Zielcontrollings Einfluss auf meine neue Vision 2017 und den dazu gehörigen Zielen.



