Präsent im Netz (II)
Im letzten Blog hatte ich ja davon geschrieben, dass die Eigenpräsentation im Netz mit „Online“-Marketing gleichzusetzen ist. Dazu gehört dann auch, dass man zielgruppengerechtes Marketing betreibt. Aber was könnte das bedeuten?
Nehmen wir die verschiedenen Netzwerke. Auf Xing, LinkedIn geht es mehr um berufliche Kontakte. Selten sieht man hier ein Partybild als Profilbild. Das ist auch gut so. In diesen Communities adde ich zum Teil auch fremde Menschen, mit denen ich zum Teil nur virtuell zu tun habe. Wichtig ist auch hier, dass mich etwas mit den Menschen verbindet. Also gleiche berufliche Interessen etc. Hier präsentiert man sich eher förmlicher.
Auf Facebook (http://facebook.com/reMotiviert
), StudiVZ und wie sie alle heißen geht es um überwiegend private Kontakte. Hier gibt man sich etwas ungezwungener. Das ein oder andere Bild ein Kommentar usw. wird gepostet. Eigentlich ist diese Plattform nicht dazu gedacht, „Geschäftsbeziehungen“ zu pflegen.
Aber auch hier muss ich mir überlegen, wie präsentiere ich mich und vor allem, wen lasse ich alles in mein Netzwerk. Nichts ist peinlicher als wenn man über den gerade echt langweiligen Job postet und man sich auf den bald anstehenden Feierabend freut und der Chef bekommt diesen Post direkt angezeigt, wenn er nach Feierabend in Facebook schaut. Generell bin ich der Meinung, dass man sich mit Äußerungen über seinen Job oder Arbeitgeber im Netz zurückhalten sollte…